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Bericht aus dem Stadtrat

 

Die Stadträte der Mainsondheimer Liste (ML), Matthias Niedner und Monika Günzel, informieren.

 

Liebe Mainsondheimer Bürgerinnen und Bürger!

 

Keine Versammlungen, keine Feste, der persönliche Kontakt ist sehr reduziert, und weil auch die Mainsondheimer Liste keine Treffen abhalten kann, nehmen wir das zum Anlass auf diese Weise vom Stadtrat unter Corona zu berichten. Selbst die feierliche Verabschiedung unseres dritten Bürgermeisters Helmut Kapp sowie seiner Stadtratskollegen kam deshalb nicht zustande. Ein konstruktives Miteinander des 2020 neu gewählten Stadtrats findet auf Distanz statt. Telefonate, Video- und Telefonkonferenzen ersetzen immer wieder persönliche Gespräche. Die konstituierende Sitzung im Mai 2020, in der das neue Gremium sowie Bürgermeister Matthias Bielek mit seinen Stellvertretern vereidigt wurden, fand im großen Festsaal des Rathauses statt, mit Abstand versteht sich. Hier wurden die Regularien festgelegt, die für alle weiteren Sitzungen während der nächsten sechs Jahre gelten. Aufgrund zweier neuer politischer Gruppierungen, der Effeldorfer Liste sowie Bündnis 90/Die Grünen (die UCW trat nicht mehr an) hieß es gut zu verhandeln, um in allen Ausschüssen dabei zu sein. Wir schlossen uns mit den Stadträten der Effeldorfer Liste, Manuela Erk und Christoph Maag, zusammen, was von großem Vorteil von uns Vieren ist. Das neue Ratsinformationssystem auf der Homepage www.dettelbach.de gibt Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in das politische Geschehen, in die Gremien und Sitzungen, eben Transparenz auf kommunaler Ebene. Erstmals in der Geschichte des Stadtrats Dettelbach finden seit März 2021 coronabedingt Sitzungen in der Maintalhalle unter strengsten Hygienevorschriften statt, die Ausschusssitzungen jedoch bleiben im großen Festsaal. An den öffentlichen Sitzungen können weiterhin alle Interessierten teilnehmen.

 

Einzelne Themen vor Ort:

 

Auf Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern und im Austausch mit der Stadtverwaltung wurden Ausbesserungen seitens des Bauhofs an der Friedhofsmauer vorgenommen, eine Bank und eine Hundetoilette wurden vom Bauhof an der Multifläche aufgestellt, die Spielfelder nachgezeichnet, allerdings sind Tore noch nicht ausgebessert, und auf langjährigem Wunsch wurden die Verkehrszeichen „Sackgasse“ und Geschwindigkeitsbegrenzung „20“ am Schlossweg angebracht. Wegen Verunreinigung des Fahrradweges Richtung Albertshofen sowie am Friedhof standen wir mit der Stadt im Kontakt. Aufgrund von Feuchtigkeit in der Leichenhalle wurde die Bautechnik informiert, weitere Schritte stehen an. Neu eingesetzte Friedhofspaten pflegten mit viel Engagement die letzte Ruhestätte unserer MitbürgerInnen.

 

Weitere Informationen:

 

  • Friedhof: Notwendigerweise mussten die Gebühren für die Benutzung der Friedhöfe erhöht werden, denn das Bestattungswesen zählt zu den Einrichtungen, bei denen grundsätzlich Kostendeckung anzustreben ist. Das Defizit betrug im Zeitraum 2012 - 2016 rd. 170.000 €. Die Investitionen in allen Friedhöfen von 2017 - 2020 betrugen rd. 465.000 €. Die pflegerischen Maßnahmen der Friedhöfe in sämtlichen Ortsteilen (Grünanlagen, Abfallentsorgung, Wasserstellen, usw.) sowie die Personalkosten dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Im vergangenen Jahr wurden erstmals erfolgreich Friedhofspaten eingesetzt, was auch in diesem Jahr wieder vorgesehen ist.

 

  • Per Mail wurde von uns auf die Gefahrenstelle für Radfahrer und Pkw „Haschenweg - Albertshofener Straße“ hingewiesen und um Lösungsansätze für Entschärfung gebeten.

 

  • Fähre Herta: Um eine Anpassung der Fährgebühren (zuletzt 2014) kam die Verwaltung auch nicht herum. Die Defizite von 2007 bis 2013 betrugen 83.000€/Jahr, von 2014 bis 2018 durchschnittlich 122.000€/Jahr. Doch gerade für Vielfahrer wurden verschiedene Nachlässe sowie Befreiungen und Ermäßigungen für u.a. Schüler, Auszubildende, Schwerbehinderte mit Begleitperson eingerichtet. Im Haushaltsplan zum Haushaltsjahr 2021 wurden für die Planung einer neuen Fähre 10.000 € im Jahr 2022 eingestellt.

 

  • Fährzeiten: Vorschläge zur Erweiterung in den Sommermonaten wurden der Verwaltung vorgelegt.

 

  •  Staustufe - Übergang: Einem Antrag der Freien Wähler (nach Absprache mit uns), dass die Verwaltung mit den Betreibern der Staustufe (Wasser- und Schifffahrtsverwaltung = Schleusenbetreiber sowie der Fa. Uniper = Kraftwerksbetreiber) in Kontakt treten soll, wurde    zugestimmt. Haushaltsmittel von 10.000 € für einen Planungsentwurf mit Kostenschätzung sind im Haushalt 2021 beschlossen worden. Allerdings musste die Planung aufgrund von Umbauarbeiten in den nächsten Jahren an der Staustufe auf 2023 verschoben werden.

 

  • Geschwindigkeitsmessung: Mobile Messgeräte wurden angeschafft und in allen Ortsteilen eingesetzt. „Brennpunkte“ können gerne in der Stadt gemeldet werden.

 

  • Ein neues Baugebiet östlich von „Am Kastanienbaum“ („Reitschule“) soll als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen werden.

 

  • Fernziel „energieautarkes Dettelbach“ Solarpark: Für zwei Flächen in Mainsondheim sind Freiflächen-Photovoltaikanlagen geplant (Fl.Nr. 265, 508), die jedoch eine Bürgerbeteiligung beinhalten sollen. Im letzten Energie- und Umweltausschuss stellte u.a. die Fa. Max Solar ihr Bürgerenergiekonzept vor. Verhandlungen sind zu führen.

 

  • In diesem Zusammenhang weisen wir auf das neue kommunale Förderprogramm der Stadt  Dettelbach hin: Hauseigentümer sowie Mieter können finanzielle Unterstützung erhalten bei Maßnahmen bezüglich der Energiewende. Informationen auf www.dettelbach.de oder bei Herrn Rigobert Pfister, Bauverwaltung.

 

  • ÖPP-Projekt A3 Ausbau: Der Informationsfluss läuft zukünftig über den Tisch des Bürgermeisters Bielek und seiner Fachabteilung. Alle wichtigen Infos werden uns und damit den Bürgerinnen und Bürgern zeitnah mitgeteilt,

  „wie der geplante Abbruch der Brücke Richtung Albertshofen für das Wochenende 12./13. Juni 2021.

  Bis Herbst 2022 soll die neue Brücke aufgebaut sein“

 

  • Teilnahme am Projekt E-Carsharing im Landkreis Kitzingen: Hier wird ein Auto mit anderen geteilt, es kann selbstständig über eine APP von Kunden gebucht werden. Auch für Dienstfahrten soll seitens der Stadt ein Carsharingprodukt anstatt eines Privatfahrzeuges genutzt werden. Ladesäulen werden errichtet. Der Standort befindet sich am Rathaus.

 

  • Das BRK übernimmt die Heimleitung der Horn‘schen Spitalstiftung. Die Verantwortung und Gesamt-Verwaltung liegt weiterhin bei der Stadt Dettelbach.

 

 

Beispiele weiterer Projekte in Dettelbach:

 

Im Bausektor wurde das Personal aufgestockt, um eine Vielzahl an Bauprojekten nach einer Prioritätenliste im Hoch- und Tiefbau die nächsten Jahre durchzuführen:

 

Sukzessive Sanierung der Kläranlage, Generalsanierung und Umbau der ehemaligen Schule Bibergau/Effeldorf zu einer mehrgruppigen Kindertagesstätte, Umbau und Renovierung des Verwaltungsgebäudes inklusive Barrierefreiheit und Brandschutz, Errichtung eines Aufzugs im Historischen Rathaus, Renovierung des Götzhauses, Sanierung oder Neubau der Maintalhalle, Tiefbaumaßnahmen wie Fremdwassersanierung Euerfeld, Kanalsanierung Bibergau, Straßensanierungen, Radweg Dettelbach Bahnhof - Effeldorf,  um nur einige Aufgaben zu nennen.

 

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Schreiben aus einem Jahr „Stadtrat unter Corona“ einen kleinen Einblick in die Welt der Kommunalpolitik vermitteln zu können. Ansonsten finden Sie weitere Informationen in der örtlichen Presse, im Amtsblatt, auf der Homepage der Stadt (www.dettelbach.de, Ratsinformationssystem), im persönlichen Newsletter des Bürgermeisters Matthias Bielek, auf Facebook, Instagram und natürlich bei uns.

 

Passen Sie gut auf sich auf und halten Sie zusammen!

 

Zeitungsberichte:

 

Bericht als Download: